{"id":679,"date":"2020-01-02T12:53:46","date_gmt":"2020-01-02T11:53:46","guid":{"rendered":"https:\/\/tollana.d-tor.org\/notes-to-self\/?p=679"},"modified":"2020-01-02T12:53:46","modified_gmt":"2020-01-02T11:53:46","slug":"silvester-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tollana.d-tor.org\/notes-to-self\/?p=679","title":{"rendered":"Silvester 2019"},"content":{"rendered":"\n<p>Auf der <a href=\"https:\/\/tollana.d-tor.org\/notes-to-self\/?p=672\">Berserker-Tour<\/a> habe ich mit einem Ohr mitbekommen, dass Rico und Eric den Jahreswechsel in Vaale bei Arnusch und Sandra feiern wollten. Da ich noch nichts vorhatte, habe ich Rico darauf angesprochen. Er hat ein gutes Wort f\u00fcr mich eingelegt, so dass ich auch kommen durfte \ud83d\ude42<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind schon am 30.12.2019 angereist. Die Anfahrt war sehr komfortabel, da Enterprise mir ein versp\u00e4tetes Weihnachtsgeschenk in Form eines Upgrades auf eine Mercedes-E-Klasse gemacht hat. F\u00fcr nur 105,00 \u20ac habe ich eine ziemlich geile Karre bekommen. An dem Wagen war nichts mehr mechanisch! Anstatt eines Armaturenbretts hat die Karre ein riesiges Display, das bis in die Mittelkonsole geht. Der Tacho und den Umdrehungsz\u00e4hler kennt 3 verschiedenen Modi. Hat ein wenig gedauert, bis ich die Tankanzeige gefunden habe. Sehr schade, dass so wenig Autobahn auf der Strecke war. Das Auto war nicht nur geil ausgestattet, sondern konnte auch was. \u00dcberholen war mit der Automatik kein Problem. Mercedes-typisch war der Hebel nat\u00fcrlich am Lenkrad, dort, wo eigentlich der Scheibenwischer ist. F\u00fcr mich nicht sehr intuitiv, aber das habe ich gerne in Kauf genommen.<\/p>\n\n\n\n<p>An der F\u00e4hre musste nur eine Zigarettenl\u00e4nge warten, da die Schlange sehr kurz war und sie gerade angelegt hatte. Der Weg bis dorthin war allerdings ein Krampf. Bis 100 Meter vor dem Anleger wollte mich der bl\u00f6de Navi \u00fcber die Autobahn schicken. Zum Gl\u00fcck ist die Strecke ausgeschildert, so dass ich Selma einfach ignorieren konnte. Nach kurzer Verwirrung auf der anderen Seite hat sie mir allerdings den richtigen Weg gewiesen. Ich war ungef\u00e4hr 2:15 Stunden unterwegs. Ich bin erst um 11:00 Uhr anstatt 10:00 Uhr losgefahren, weil es bei Enterprise ein wenig l\u00e4nger gedauert hatte, und ich noch Bier kaufen wollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anderen haben nicht schlecht gestaunt, als ich aus der E-Klasse ausgestiegen bin. Nach ca. einer Stunde sind Rico und ich mit dem Wagen einkaufen gefahren. Er war ziemlich begeistert. Nachdem das erledigt war, sind wir mit dem Wesentlichen angefangen. Rico musste sich noch ein wenig zur\u00fcckhalten, weil sein Auto auf der Hinfahrt in den Notmodus geschaltet hatte. Arnusch hatte nat\u00fcrlich einen Verwandten, der den Fehler (zu hei\u00dfe Ansaugluft oder sowas \u00e4hnliches) l\u00f6schen konnte, aber das hat nicht lange geholfen. F\u00fcr eine Fahrt ins Dorf hat es gereicht, aber auf der R\u00fcckfahrt am 1. Januar ist er wieder aufgetreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles in Allem war es ein sch\u00f6ner Abend, da ich weder den Kartoffelschnaps noch den Selbstgebrannten getrunken habe. Irgendwann nach dem Abendessen wurde beschlossen und verk\u00fcndet, dass wir eine Billard-Bar in Schenefeld besuchen wollten. Sandra war ein wenig angepisst, dass sie uns fahren musste, aber das waren Interna zwischen ihr und Arnusch, wie sich sp\u00e4ter herausstellte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Weg dorthin f\u00fchrte mitten durchs Nirgendwo. Wenn der Wagen verreckt w\u00e4re, h\u00e4tte uns bestimmt niemand gefunden! Endlich angekommen habe ich mich seit Jahrzehnten mal wieder an Poolbillard versucht. Mein Gott, bin ich schlecht! Die Anderen haben \u00fcber mich gelacht, weil ich schon ziemlich angefurzt war, aber es lag nicht nur daran, dass ich kaum etwas getroffen habe. Danach haben wir noch 3 Runden Darts geworfen. Das ging, aber gut ist anders. Nach 2 gro\u00dfen Dithmarscher Pils kam ein leichter Kopfschmerz auf, so dass ich ganz froh war, als Sandra uns abgeholt hat. Wir waren einstimmig der Meinung, dass man das Gebr\u00e4u nicht saufen kann. Ich war ganz froh, als ich endlich in der Wohnstube auf dem Sofa lag.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen hat Rico Br\u00f6tchen aus Wacken geholt. Das Fr\u00fchst\u00fcck tat schon ganz gut. Nachdem ich mit Sandra noch einmal Einkaufen war, gab es das erste Bier. Bei Arnusch f\u00e4ngt Silvester immer im 12:00 Uhr mittags an, und ich konnte ihn nicht alleine trinken lassen. Es war zwar schon viertel vor zwei, oder dreiviertel eins, was f\u00fcr lustige Diskussionen \u00fcber Kuchen gesorgt hat, aber schlussendlich war das kein Problem. Ich habe Pegelsaufen gemacht, wie immer in Wacken. Dabei habe ich Sandra bei der Zubereitung des Abendessens geholfen. Ich musste Kartoffeln pellen, Gurken kleinschneiden und Eier pellen, aber auch das habe ich gemeistert. Dazu gab es Frikadellen und Bockw\u00fcrste. Alles sehr lecker!<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwann haben wir uns aus dem Anbau in die Wohnstube verlagert, weil es dort w\u00e4rmer war. Das war ein kleines Problem, weil irgendwann die Unterhaltung versiegte und alle nur noch auf den Fernseher gestarrt haben. Dann wurde es Arnusch zu bl\u00f6d, so dass er alleine Party im Anbau gemacht hat. Nachdem ich das mitbekommen hatte, bin ich auch dorthin. In der Zwischenzeit hatte Rico sich ins Bett gelegt, vielleicht weil er zu viel von dem 80-prozentigen Obstler getrunken hatte. Wie auch immer, das hat gereicht, die Party wieder in Schwung zu bringen, so dass wir wieder im Wohnzimmer gelandet sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz vor dem Jahreswechsel ist Rico tats\u00e4chlich wieder aufgestanden und hat mit uns gefeiert. Ich wurde mehr oder weniger gen\u00f6tigt, Erdbeerschnaps zu trinken, der wie Marmelade schmekte. Ekelig! Danach ging es nach drau\u00dfen zum Feuerwerk.<\/p>\n\n\n\n<p>Arnusch hatte mehrere Raketenbatterien gekauft, die sch\u00f6n f\u00fcr das Auge waren. Eine ist leider umgekippt und hat die Ladung waagerecht anstatt senkrecht verschossen. Von Ricos 4 Polenb\u00f6ller sind 2 elendig krepiert, und 2 tats\u00e4chlich hochgegangen. Danach habe ich mit Arnusch noch bis um 4:30 Uhr getagt. Wir haben uns \u00fcber Gott und die Welt unterhalten. War sehr sch\u00f6n!<\/p>\n\n\n\n<p>So wie Rico berichtete, haben Eric und er um kurz vor 9 Uhr den R\u00fccksturz nach Rostock angetreten, aber davon habe ich nichts mitbekommen. Als ich um ca. 10:30 Uhr aufgestanden bin, waren die beiden schon weg. Sandra und Arnusch waren bereits wach und haben eine geraucht. Ich habe mich zu ihnen gesellt und habe geholfen aufzur\u00e4umen. Die Wohnstube sah wild aus, aber nachdem wir den Tisch freiger\u00e4umt hatten, und Sandra ein wenig gefegt hatte, war alles wieder gut.<\/p>\n\n\n\n<p>Um 12:15 bin ich losgefahren. Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass ein B\u00f6ller auf dem Autodach lag. Zum Gl\u00fcck konnte man das mit ein wenig Wasser absp\u00fclen. An der F\u00e4hre war ich der Vorletzte und musste an der Ampel warten, aber sie haben mich noch mitgenommen. Es war so nebelig, dass man kaum 30 Meter weit sehen konnte, aber schlussendlich bin ich um ca. 15:00 Uhr wohlbehalten in Bremerhaven angekommen. Das Auto hat zum Gl\u00fcck auch keinen Schaden bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles in Allem ein sehr gelungener und abwechslungsreicher Jahreswechsel!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der Berserker-Tour habe ich mit einem Ohr mitbekommen, dass Rico und Eric den Jahreswechsel in Vaale bei Arnusch und Sandra feiern wollten. Da ich noch nichts vorhatte, habe ich Rico darauf angesprochen. 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