{"id":696,"date":"2020-07-07T22:27:29","date_gmt":"2020-07-07T21:27:29","guid":{"rendered":"https:\/\/tollana.d-tor.org\/notes-to-self\/?p=696"},"modified":"2020-07-08T17:26:29","modified_gmt":"2020-07-08T16:26:29","slug":"renovierung-2020-06-30","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tollana.d-tor.org\/notes-to-self\/?p=696","title":{"rendered":"Renovierung 2020-06-30"},"content":{"rendered":"\n<p>Da das Rockharz Festival 2020 wegen der Corona-Hysterie leider ausgefallen ist, hat Olaf mich so lange belatscht, meine Wohnung zu renovieren, dass ich irgendwann zugestimmt habe. Er ist am 30.6.2020 angereist und bis zum 7.7.2020 geblieben. Die Zeit haben wir auch gebraucht, um die Wohnung auf Vordermann zu bringen. Nach dem zweiten Tag hatte ich schon keinen Bock mehr. Wenn ich alleine gewesen w\u00e4re, h\u00e4tte ich nach dem Wohnraum die Klonten hingeschmissen und es gut sein lassen. Aber der Reihe nach. Wir hatten uns folgenden Zeitplan ausgedacht:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Dienstag: Einkaufen und Bier trinken<\/li><li>Mittwoch: Wohnzimmer streichen und dann Bier trinken<\/li><li>Donnerstag: Arbeitszimmer streichen und Bier trinken<\/li><li>Freitag: K\u00fcche streichen und Bier trinken<\/li><li>Samstag: Linoleum in der K\u00fcche verlegen<\/li><li>Sonntag: Flur streichen<\/li><li>Montag: Entspannen<\/li><li>Dienstag: Abreise<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Wir konnten den Zeitplan einhalten und haben alles geschafft. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Am meisten hat mich die Stolperfalle in der K\u00fcche gest\u00f6rt, die wir mit dem Verlegen neuen Linoleums beheben konnten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Dienstag, 30.6.2010<\/h3>\n\n\n\n<p>Wie immer war auf die Deutsche Bahn Verlass. Olafs Zug kam nat\u00fcrlich nicht p\u00fcnktlich. Er hatte zwei Stunden Versp\u00e4tung, so dass er insgesamt sechs Stunden unterwegs war. Ich habe ihn letztendlich um 15:30 anstatt 13:30 vom Bahnhof abgeholt. Ich bin mit dem Fahrrad hingefahren, damit wir sofort einkaufen konnten. Erst zum Real, um Bier und Lebensmittel zu kaufen, dann zum Bauhaus f\u00fcr alles Andere. Olaf h\u00e4tte am liebsten die gesamte Wohnung wei\u00df gestrichen, was ich aber nicht wollte, da ich auch in der Wohnung rauche, und das schnell nikotingelb geworden w\u00e4re. Die Wand zur K\u00fcche hatten wir beim Einzug bambusgelb gestrichen, was mir gut gefallen hat. Allerdings habe ich mich schlussendlich f\u00fcr ein helles Braun entschieden, unter anderem, weil davon drei Farbeimer im Regal standen, die wir schlussendlich auch brauchten. Zwei w\u00e4ren zu wenig gewesen. Von den drei Eimern hat der Kassierer zwei vergessen, was mir aber erst sp\u00e4ter aufgefallen ist. Damit habe ich ca. 45 \u20ac &#8220;gespart&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das Linoleum mussten zum Tedox nach Spaden. Zum Gl\u00fcck hatte ich die Zitrone gebucht, da wir sonst den Dreimeterrolle nicht ins Auto bekommen h\u00e4tten. Nachdem alles verstaut war, haben wir den Abend mit einem oder zwei Bier ausklingen lassen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mittwoch, 1.7.2020<\/h3>\n\n\n\n<p>Wir hatten uns das Wohnzimmer vorgenommen. Zun\u00e4chst war die Decke dran. Als wei\u00dfe Farbe habe ich ich einen 10-Liter-Eimer Alpina Wei\u00df gekauft, unter anderem, weil Sarah mal erw\u00e4hnt hatte, dass sich die Mehrkosten lohnen. Und es hat sich gelohnt! Wir mussten zum Gl\u00fcck nur einmal streichen. Anfangs habe ich mich gefragt, warum wir sie \u00fcberhaupt gestrichen haben, aber nachdem die Farbe getrocknet war, konnte man den Unterschied sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die W\u00e4nde waren eine Vollkatastrophe. Nachdem wir sie mit dem Braun einmal gestrichen hatten, gab es zwei Probleme:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Die Sto\u00dfkanten der Tapeten l\u00f6sten sich.<\/li><li>Die W\u00e4nde waren fleckig, da die Strukturtapete die Farbe nicht \u00fcberall aufgenommen hatte.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Ich habe versucht, die Sto\u00dfkanten mit Kleister zu kleben, aber beim Trocknen haben sie sich immer wieder aufgerollt. Die Flecken habe ich nach und nach mit einer kleinen Rolle ausgebessert, da wir die W\u00e4nde kein zweites Mal streichen konnte, ohne dass uns die Tapeten abfallen. Je nach Lichteinfall taten sich immer neue Stellen auf. Morgens sah die Wand anders aus als Abends, und mit elektrischer Beleuchtung kamen wieder andere Stellen auf. Es hat lange gedauert, bis alles Sichtbare ausgemerzt war. Derweil wir abends Bier getrunken haben, bin ich immer wieder mit einer Rolle durch das Wohnzimmer ger\u00f6delt.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem habe ich zum ersten Mal die grauen Gardinen f\u00fcr das Arbeitszimmer gewaschen. Der Schaum in der Waschmaschine war nikotingelb! So etwas hatten wir beide noch nicht gesehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Donnerstag, 2.7.2020<\/h3>\n\n\n\n<p> Nun war das Arbeitszimmer dran. Olaf hat den B\u00fccherschrank abgebaut, derweil ich mich um den Computer gek\u00fcmmert habe.  Derweil er alles abgeklebt und die Decke gestrichen hat, bin ich mit dem Fahrrad zum Baumarkt ger\u00f6delt, um Kleister zu kaufen, da sich die Sto\u00dfkanten im Wohnzimmer immer noch aufrollten. Dabei habe ich Nahtkleber f\u00fcr genau den Anwendungsfall entdeckt und gekauft. Eine sehr gute Entscheidung, wie sich herausgestellt hat. Das Zeug h\u00e4lt die ges\u00e4ttigten Tapeten tats\u00e4chlich an der Wand!<\/p>\n\n\n\n<p>Auch nachdem es getrocknet war, blieb die Tapete mehr oder weniger dort, wo sie sein sollte. Leider waren die N\u00e4hte dunkel und gl\u00e4nzten von dem Kleister, so dass ich sie noch ein weiteres Mal \u00fcberstreichen musste. Ich hatte Angst, dass sich die Sto\u00dfkanten wieder l\u00f6sten, aber das war zum Gl\u00fcck nicht der Fall. Olaf war sehr \u00fcberrascht, dass ich es nicht anschauen konnte, aber ehrlich gesagt ging das wirklich nicht, obwohl ich diesbez\u00fcglich sehr schmerzbefreit bin.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Arbeitszimmer war relativ einfach zu streichen. Es gab nur drei kleine Probleme:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Die Ecke rechts oben \u00fcber dem Fenster: Dort bl\u00e4tterte die alte Farbe ab, weil das Fenster st\u00e4ndig ge\u00f6ffnet ist und es deshalb dort feucht wird.<\/li><li>Die Tapete \u00fcber der Heizung unterhalb der Fensterbank: Eigentlich wollten wir dort ein St\u00fcck Tapete ankleben, aber ging leider nicht, da darauf nichts klebte. Deshalb habe ich entschieden, die Stelle einfach \u00fcberzustreichen. <\/li><li>Der Abschluss zur Decke: Da ich mich f\u00fcr zwei unterschiedliche Farben entschieden hatte, musste wir kreativ werden. Schlussendlich haben wir ein St\u00fcck Pappe zurecht geschnitten und als Schutz angehalten.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die L\u00f6cher von den Rollos \u00fcber dem Fenster sind weg, die W\u00e4nde sind braun und die Stelle \u00fcber der Heizung ist auch gut geworden. Nachdem die Wandfarbe getrocknet war, habe ich alles wieder aufgebaut. Das hat mindestens so lange gedauert, wie den Raum zu streichen. Eigentlich wollte ich Kabelbinder benutzen, aber die haben wir erst am Tag darauf gefunden. Am Ende des Tages war ich froh, dass die Sto\u00dfkanten im Wohnzimmer immer noch hielten, obwohl sie gef\u00fchlt f\u00fcnf Mal \u00fcbergestrichen und geklebt wurden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Freitag, 3.7.2020<\/h3>\n\n\n\n<p>Wir haben die K\u00fcche gestrichen. Zun\u00e4chst habe ich mir \u00fcberlegt, alle W\u00e4nde braun zu streichen, mich aber aufgrund des Farbvorrats dagegen entschieden. Das war eine gute Entscheidung, da es sonst viel zu dunkel geworden w\u00e4re. Wir haben den K\u00fchlschrank in den Flur gestellt und angeschlossen. Den Besenschrank haben wir nach Bedarf hin und her geschoben. Die anderen Schr\u00e4nke haben wir zun\u00e4chst noch drin gelassen, da ich dahinter nicht streichen wollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Decke war einfach zu streichen, da sie mit Rauhfaser tapeziert ist. Die W\u00e4nde waren allerdings wieder einmal anspruchsvoll. Obwohl ich Alpina gekauft hatte, reichte ein Anstrich nicht aus. Da das Gelb immer noch durchschimmerte, haben wir sie ein zweites mal gestrichen. Dabei haben sich mehrere Sto\u00dfkanten gel\u00f6st, die wir mit dem Nahtkleber wieder fest gemacht haben. Schlussendlich haben wir gewartet, bis die Farbe getrocknet war und dann beschlossen, kein drittes Mal zu streichen. Nachdem die Farbe vollst\u00e4ndig getrocknet war, hat man kein Gelb mehr gesehen. Einbildung ist auch eine Bildung!<\/p>\n\n\n\n<p> Es war eine sehr gute Entscheidung, nur den Bereich unterhalb der H\u00e4ngeschr\u00e4nke bis zur Kante des Regals braun zu streichen. Das wollte ich nicht wei\u00df haben, da sonst sofort alle Flecken aufgefallen w\u00e4ren. Die Streichkante sieht aus der Ferne akkurat aus, aber es haben sich ein paar kleine Nasen gebildet, was mich aber nicht im Geringsten st\u00f6rt. Nat\u00fcrlich haben wir auch diesen Tag mit reichlich Feierabendbier ausklingen lassen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Samstag, 4.7.2020<\/h3>\n\n\n\n<p>Am Samstag war das Linoleum in der K\u00fcche dran. Das war der schlimmste Tag. Weder Olaf noch ich hatten jemals Linoleum verlegt, und die K\u00fcche komplett abgebaut werden, inklusive Sp\u00fcle und Herd. An dem Morgen war ich ziemlich schei\u00dfe drauf, da mir vom Abend davor ziemlich \u00fcbel war. Olaf wollte mich zudem motivieren, wobei wir ein wenig aneinander gerasselt sind. Ich war ein Kotzbrocken, da ich die Schnauze ziemlich voll hatte, derweil er gute Laune verspr\u00fchte. Im Nachhinein war es es mir selbst unangenehm, so dass ich mich entschuldigt habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Gl\u00fcck war das Kabel des Herdes so lang, dass wir ihn in das Arbeitszimmer stellen konnten, ohne ihn abklemmen zu m\u00fcssen. Es war eine gro\u00dfe Erleichterung f\u00fcr uns beide. Ich h\u00e4tte mir es vielleicht zugetraut, aber Olaf ist kein Freund von Strom. Ich h\u00e4tte es mir vielleicht zugetraut, den Herd abzuklemmen, aber wohl w\u00e4re mir dabei auch nicht gewesen. Meine gr\u00f6\u00dfte Sorge war, ob die Sp\u00fcle nach dem Anschrauben wieder dicht war.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun ja, irgendwann war die K\u00fcche komplett ausger\u00e4umt, so dass es kein Zur\u00fcck mehr gab. Zum Gl\u00fcck war das alte Linoleum nicht verklebt, so dass wir es einfach zerschneiden konnten. Darunter kamen mehrere verschiedene Bodenbel\u00e4ge zum Vorschein. Hinter den Schr\u00e4nken befand sich au\u00dferdem eine schicke, gr\u00fcngelbe Bl\u00fcmchentapete. Wir haben das zu gro\u00dfe Linoleum zun\u00e4chst aus dem Keller in die Wohnung getragen, um uns dann zu entscheiden, es im Trockenraum auf die ungef\u00e4hre Gr\u00f6\u00dfe zuzuschneiden. Danach lie\u00df es sich wesentlich einfacher zurecht schneiden.<\/p>\n\n\n\n<p>An der Wand der Sp\u00fcle habe ich ein wenig die Geduld verloren und es Pi mal Daumen gek\u00fcrzt. Keine gute Idee, aber zum Gl\u00fcck kann man es nicht sehen. Am T\u00fcrrahmen zum Flur und an der Schiebet\u00fcr zum Arbeitszimmer hat Olaf sich mehr M\u00fche gegeben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Nach reichlich Gefrickel lag das Linoleum ohne Wellen, so dass wir die K\u00fcche wieder aufbauen konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim ersten Versuch war der Siphon tats\u00e4chlich undicht, aber das konnte Olaf schnell beheben. Derweil er die K\u00fcche aufgebaut hat, habe ich den Flur ausgemessen und bin anschlie\u00dfend in den Baumarkt ger\u00f6delt, um noch einen Eimer wei\u00dfe Farbe zu kaufen. Leider reichte der Rest in dem 10-Liter-Eimer nicht mehr f\u00fcr den Flur. Ich habe noch einen 4-Liter-Eimer wei\u00dfe Farbe gekauft, und zudem noch zwei zus\u00e4tzliche Tuben Silikon, alle in verschiedener Farbe. Das transparente Silikon hat er verwendet, um die die Fu\u00dfleisten und Gummidichtungen der T\u00fcren zu verkleben, und meinen Flaschen\u00f6ffner wieder mit dem Magneten zu verbinden. Da die Tube transparenten Silikons nicht mehr reichte, die Arbeitsplatte zu verkleben, haben wir deshalb Wei\u00dfes verwendet. Kein Problem! Ich war einfach nur froh, dass alles so gut geklappt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende des Tages hatte ich wieder eine funktionierende K\u00fcche mit wei\u00dfen Silikonr\u00e4ndern und einem dichten Siphon. Nachdem das erledigt war, habe ich ein letztes Mal die braune Farbe hervor geholt und auff\u00e4llige Stellen gepinselt, was Olaf reichlich kommentiert hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende des Tages war ich sehr begeistert, weil:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Die Stolperfalle zum Arbeitszimmer Geschichte war<\/li><li>Die K\u00fcche einfach gut aussah<\/li><li>Ich T\u00fcrschwellen hatte<\/li><li>Die T\u00fcrdichtungen nicht mehr heraus fielen, wenn man aus Versehen dagegen kam<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Leider gab es noch ein Problem: Nachdem wir das Linoleum verlegt hatten, lie\u00df sich die K\u00fcchent\u00fcr kaum noch schlie\u00dfen, da sie \u00fcber den Boden schliff. Das war zwar auch schon vorher so, aber der neue Bodenbelag war dicker. Olaf sagte, dass man daf\u00fcr die T\u00fcr abschleifen m\u00fcsse, aber darauf wollte ich mich zun\u00e4chst nicht einlassen. Dazu h\u00e4tte ich mir einen Bandschleifer von Boels mieten m\u00fcssen, bis mir einfiel, einfach mal Robert anzufunken. Nat\u00fcrlich hatte er einen Bandschleifer, den er mir auch gerne ausleihe.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sonntag, 5.7.2020<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach einem Feierabend mit reichlich Bier habe ich ein Auto gemietet, um am Sonntag einen Bandschleifer zu besorgen. An Abend zuvor habe ich mir noch \u00fcberlegt, das Teil mit dem Fahrrad und einem gro\u00dfen Rucksack abzuholen, habe mich aber f\u00fcr das Auto entschieden. Derweil Olaf den Flur abgeklebt hat, habe ich das fehlende Ger\u00e4t aus Bramel geholt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Abkleben hat l\u00e4nger gedauert als das Streichen, was allerdings keine \u00dcberraschung war. Selbst die problematischen Stellen waren schnell gedeckt, dank Alpina. H\u00e4tte nie gedacht, dass sich die Farbe so schnell bezahlt macht. Die Aktion war auf jeden Fall ihr Geld wert. H\u00e4tte nie gedacht, dass man den Unterschied so krass sieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach habe ich mich noch an der schwarzen Ecke im Schlafzimmer versucht, was gar nicht so einfach war, da dort die Farbe von der Decke fiel. Schlussendlich war es allerdings die M\u00fche wert, da Alpina alles gedeckt hat. Kein Schimmel mehr zu sehen! Olaf und ich waren uns allerdings einig, dass das Schlafzimmer ein Projekt f\u00fcr n\u00e4chstes Jahr ist. Daf\u00fcr brauchen wir mindestens zwei Tage, mit neuem Bodenbelag auch drei. Nat\u00fcrlich haben wir auch diesen Tag mit reichlich Bier ausklingen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider gab es auch noch eine sehr unerfreuliche Nachricht an diesem Abend. Rico hat mich angerufen, aber nicht, um mir zum Geburtstag zu gratulieren, sondern um mir mitzuteilen, dass Sandra fast an einem Herzinfarkt gestorben w\u00e4re, wenn er sie nicht zum Arzt geschafft h\u00e4tte. Sie hatte Schmerzen im Arm. Rico wollte sie sofort zum Arzt bringen, aber sie wollte nicht. Als Rico sie am n\u00e4chsten Morgen dorthin geschleppt hatte, war es eine Minute vor zw\u00f6lf.<\/p>\n\n\n\n<p>Etwas Lustiges gibt es allerdings auch noch zu berichten: Als Olaf geduscht hat, ist der Duschkopf abgebrochen. Er dachte zun\u00e4chst, dass der Schlauch der laufenden Waschmaschine geplatzt sei und hat sie ausgeschaltet, aber das Wasser spritzte weiter durch das Badezimmer. Wir haben beide reichlich gelacht. Zum Gl\u00fcck hatte ich noch einen Duschkopf als Reserve, den er auch sofort angeschraubt hat. Dabei war eine passende Dichtung, so dass nun kein Wasser mehr aus dem Gewinde spritzt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Montag, 6.7.2020<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Montag war sehr ungewohnt, da wir alles erledigt hatten. Wir mussten keine Arbeitsklamotten anziehen und schon gar nicht arbeiten. Ich habe ein weiteres Mal die Zitrone gebucht, um den Biervorrat aufzufrischen und Lebensmittel sowie Tabak zu kaufen. Beim Kauf von sechs Kisten Bier im Holab habe ich aufgrund der M\u00e4rchensteuersenkung fast einen Euro gespart!<\/p>\n\n\n\n<p>Da ich ein Auto hatte, habe ich den Bandschleifer zur\u00fcck nach Bramel gebracht. Leider war niemand da, so dass ich das Ger\u00e4t im Garten abstellen musste. Das Wetter war sehr wechselhaft, so dass ich zun\u00e4chst nicht wusste, ob der Bandschleifer nass geworden war. Leider war niemand zu Hause, wo ich das Teil abgeben konnte, aber wie sich zum Gl\u00fcck sp\u00e4ter heraus stellte, ist alles gut gegangen. Ich habe das Teil im Garten in einem T\u00fcrrahmen abgestellt, wo der Wind offensichtlich nicht stand. Das habe ich allerdings erst sp\u00e4ter via WhatsApp erfahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem wir das Auto am Bahnhof abgestellt hatten, ist Olaf wie angek\u00fcndigt zu seinem Outdoor-Laden ger\u00f6delt, derweil ich kurz mit Robert bez\u00fcglich des Bandschleifers telefoniert habe. Danach sind wir zur Deutschen Bank gegen\u00fcber der Nachtschicht, weil er noch eine \u00dcberweisung f\u00fcr seinen Steuerberater machen musste. Schlussendlich sind wir drei Stunden am Deich gelaufen, bis wir an den Kreuzfahrtschiffen vorbei waren. Dann sind wir umgedreht, unter anderem, weil das Wetter sehr wechselhaft war. Es war sehr windig, und es gab reichlich Schauer.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem R\u00fcckweg haben wir uns einen Berlin-D\u00f6ner geholt. Ich war sehr froh, dass wir wieder zu Hause waren. Wir haben den D\u00f6ner verschlungen und danach alle zehn Folgen der Amazon-Star-Trek-Serie geschaut. Olaf hatte vorher erw\u00e4hnt, dass er Picard mag. Ich habe es zum  zweiten Mal gesehen. Schon beim ersten Mal war ich nicht sehr begeistert, aber nach der sechsten Folge mussten wir es bis zum Ende durchstehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Dienstag, 7.7.2020<\/h3>\n\n\n\n<p>Am Montag wollte Olaf alleine zum Outdoor-Laden, aber er hat seinen Plan ge\u00e4ndert. Erst wollte er dorthin, w\u00e4hrend ich schlief, aber er hat seinen Plan ge\u00e4ndert. Als ich um 11:30 aufstand, war er noch da und hat mir seinen neuen Plan verk\u00fcndet: Er schl\u00f6rt seinen Kram doch mit, da er nicht zwei Mal gehen will. Ich war ganz froh dar\u00fcber und habe ihn geb\u00fchrend verabschiedet.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles in allem war es eine sehr interessante Woche. Meine Wohnung ist zwar renoviert, aber ich habe gelernt, dass ich nicht unbedingt daf\u00fcr gebaut bin, mit Anderen zusammen zu leben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Materialkosten<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Bauhaus<\/td><td>122,11 \u20ac<\/td><td>30.6.2020<\/td><\/tr><tr><td>Tedox<\/td><td>72,90 \u20ac<\/td><td>30.6.2020<\/td><\/tr><tr><td>Bauhaus<\/td><td>38,50 \u20ac<\/td><td>2.7.2020<\/td><\/tr><tr><td>Bauhaus<\/td><td>18,02 \u20ac<\/td><td>3.7.2020<\/td><\/tr><tr><td>Bauhaus<\/td><td>49,92 \u20ac<\/td><td>4.7.2020<\/td><\/tr><tr><td><strong>Gesamt<\/strong><\/td><td>301,45 \u20ac<\/td><td><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Plus Zigaretten, Bier, Lebensmittel und drei Fahrten mit Cambio (insgesamt ca. 200 \u20ac)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bilder<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein paar Vorher-Nachher-Bilder kann man <a href=\"https:\/\/tollana.d-tor.org\/nextcloud\/index.php\/s\/q4Poa44RGF7gLWS\">hier<\/a> bewundern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da das Rockharz Festival 2020 wegen der Corona-Hysterie leider ausgefallen ist, hat Olaf mich so lange belatscht, meine Wohnung zu renovieren, dass ich irgendwann zugestimmt habe. 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