{"id":759,"date":"2021-12-26T20:41:32","date_gmt":"2021-12-26T19:41:32","guid":{"rendered":"https:\/\/tollana.d-tor.org\/notes-to-self\/?p=759"},"modified":"2021-12-26T20:42:19","modified_gmt":"2021-12-26T19:42:19","slug":"corona-weihnachten-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tollana.d-tor.org\/notes-to-self\/?p=759","title":{"rendered":"Corona-Weihnachten 2021"},"content":{"rendered":"\n<p>Noch ein Weihnachten in der angeblichen Pandemie. Da die Seuchenverwalter kurz vor dem Fest die noch viel infekti\u00f6sere Omikron-Variante aus dem Hut gezaubert haben, und ich mich immer noch nicht habe impfen lassen, war die Lage nicht mehr ganz so entspannt wie 2020. In einem Telefonat vor dem Fest hat Mutter darum gebeten, dass ich mich doch testen lasse. Damit hatte ich kein Problem, zumal die Tests wieder kostenlos waren. Au\u00dferdem waren die Preise bei Enterprise immer noch jenseits von Gut und B\u00f6se, so dass ich zu Sixt gewechselt bin.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Freitag, 24. Dezember 2021<\/h2>\n\n\n\n<p>So begab es sich, dass ich mich an Heiligabend um ca. 8:10 Uhr zum Hauptbahnhof gestiefelt bin, um das Auto abzuholen. Zu meiner \u00dcberraschung hatte die Fahrkartenausgabe noch geschlossen, als ich in die Halle schritt, weil ich ein paar Minuten zu fr\u00fch war. Ich hatte schon Schlimmes vermutet, aber eine Viertelstunde sp\u00e4ter sa\u00df ich in einem Renault Captur. Ich habe noch eine Kiste Bier bei Holab gekauft, bevor ich meine Siebensachen gepackt und mich nach einer kurzen Diskussion mit meinem Nachbarn \u00fcber die katholische Kirche auf die Reise gemacht habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Erster Halt: Der Testcontainer vor dem Hornbach in Wulsdorf. Vor mir war eine f\u00fcnfk\u00f6pfige Familie, die auch getestet werden wollte. Gef\u00fchlt hat das eine halbe bis dreiviertel Ewigkeit gedauert, aber tats\u00e4chlich waren es nur 25 Minuten, bis ich mit negativem Testergebnis in der Tasche auf dem Weg nach Lingen war. Ich bin um 10:20 Uhr losgefahren und stand ziemlich genau um 12:00 Uhr vor der Haust\u00fcr.<\/p>\n\n\n\n<p>Sarah war noch unterwegs, die &#8220;richtigen&#8221; Kartoffeln zu kaufen, so dass ich den Mietwagen vor der Garage abstellen konnte. Wir haben lange in der K\u00fcche gesessen und uns bei Kaffee (und Kuchen f\u00fcr die Anderen) \u00fcber alles M\u00f6gliche unterhalten, wobei Corona zum Gl\u00fcck au\u00dfen vor blieb.<\/p>\n\n\n\n<p>Um ca. 17:00 Uhr wurde das Abendessen vorbereitet. Auch dieses Mal waren Tina, Niko und die Kinder nicht dabei, allerdings nicht wegen Corona, sondern weil die Brinkers eine eigene Familientradition aufbauen wollten, was ich sehr gut verstehen kann. Nach dem Essen (Rinderbraten mit Kartoffeln, So\u00dfe, Blattsalat und Rotkohl) kam die Bescherung. Nat\u00fcrlich haben wir bei Kaminfeuer von der DVD geknobelt. Ich habe bekommen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Wie gesetzt einen Kalender<\/li><li>Ein Kopfkissen (kein Daunenkissen)<\/li><li>Einen neuen Saugfu\u00df f\u00fcr meinen Staubsauger<\/li><li>Wacken-Gew\u00fcrze<\/li><li>Werkzeug f\u00fcr Schrauben aller Art und Form<\/li><li>Eine Hei\u00dfluftfritteuse<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Danach haben wir uns bei mehreren Bier weiter unterhalten und irgendwann Loriot geschaut, bis wir alle so gegen 12:00 Uhr schlafen gelegt haben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Samstag, 25. Dezember 2021<\/h2>\n\n\n\n<p>Ich habe geschlafen wie ein Stein und bin erst gegen 10:00 Uhr aufgewacht. In der Nacht hatte es gefroren (-5\u00b0C), so dass es gar nicht so einfach war, das Dachfenster zu \u00f6ffnen. Ich habe alleine gefr\u00fchst\u00fcckt, da Sarah schon fr\u00fcher aufgestanden war. Kurz danach musste nat\u00fcrlich die neue Hei\u00dfluftfritteuse getestet werden. F\u00fcr den Anlass hatte Mutter extra Ofenpommes gekauft. Ich schlug vor, ein Unpacking-Video zu machen, was Sarah perfekt parodiert hat! Nachdem wir der Ger\u00e4t laut Anleitung in Betrieb genommen hatten, wurden 300g Pommes darin versenkt. Das Ergebnis hat alle begeistert. Die Kartoffelst\u00e4bchen waren durch und vor allem sehr knusprig, teilweise mit zu viel R\u00f6staromen. Ein oder zwei Minuten weniger als im Programm vorgegeben w\u00e4ren sogar besser gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrenddessen habe ich mit Tina telefoniert, um einen Spaziergang im Wald zu organisieren. Um ca. 14:00 Uhr waren wir an der Kukuckstra\u00dfe und sind mehr oder weniger stante pede los marschiert. Es war immer noch unter Null, aber dennoch sehr erfrischend. Danach h\u00e4tte ich gerne noch einen Kaffee getrunken, aber Tina hatte keine Zeit (mehr), weil sie die Kinder f\u00fcr den Besuch bei Oma und Opa fertig machen musste.<\/p>\n\n\n\n<p>Also gab es den Kaffee erst am Waldessaum. So gegen 17:00 Uhr wurde Sturm geklingelt. Die Brinkers, wer sonst? Kurz darauf wurde wieder geknobelt. Das Christkind hatte nat\u00fcrlich auch dort Geschenke hinterlassen. Wir haben alle mitgemacht, aber wenn ein Erwachsener dran war, durfte einer von den Vieren das Paket \u00f6ffnen. Chris war der aufgeregteste, aber als j\u00fcngster durfte er das auch sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Materialschlacht gab es Abendessen. Selbstverst\u00e4ndlich Mutters Rinderrouladen, auf die sich alle gefreut hatten. Um 20:00 Uhr war der Spuk vorbei und die Bude gerockt. Hat wie immer reichlich Spa\u00df gemacht. Zum Abschied habe ich Tessa noch gefragt, wann sie Geburtstag feiert, und dass sie mir bitte Bescheid sagen m\u00f6ge. Da sie nichts vom Arno-Christkind bekommen hat, w\u00fcrde ich ihr die Karte mit ein paar Euronen gerne selbst \u00fcbergeben (was ich ihr allerdings nicht gesagt habe). Nachdem wir die Bude entrockt haben, gab es eine sehr interessante Unterhaltung \u00fcber Papas und Mutters Kindheit, bis wir kein Bier mehr hatten und ins Bett gegangen sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sonntag, 26. Dezember 2021<\/h2>\n\n\n\n<p>Obwohl ich schon um 9:30 Uhr aufgestanden bin und vor allen anderen im Bad war, habe ich wieder alleine gefr\u00fchst\u00fcckt. Nachdem ich den Tisch abger\u00e4umt hatte, kam das Gespr\u00e4ch auf den gro\u00dfen, rosa Elefanten im Raum. Mutter fragte mich, ob Impfen tats\u00e4chlich keine Option sei, mit Hinweis auf die Goldene Hochzeit im Februar. Wenn sie tats\u00e4chlich an dem geplanten Termin stattf\u00e4nde, h\u00e4tte ich mir sp\u00e4testens am folgenden Montag zumindest meinen ersten Piks abholen m\u00fcssen, aber so gerne ich auch dabei w\u00e4re, irgendwo ist halt eine Grenze, und ich lasse es drauf ankommen. Nachdem ich verneint habe, mich impfen lassen zu wollen, hat sie auch gleich gesagt, dass es noch gar nicht feststeht, ob die Feier \u00fcberhaupt stattfindet. Ehrlich gesagt hoffe ich ja, dass sie verschoben werden muss. Wichtig war, dass es keinen ernsthaften Streit deswegen gab.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach habe ich mich mit Vater unterhalten und ihm LibreOffice installiert, damit er PPS(X)-Dateien \u00fcber Doppelklick abspielen kann. W\u00e4hrend er geruht hat, sa\u00df ich im Wohnzimmer und habe ein Kreuzwortr\u00e4tsel gel\u00f6st, derweil Mutter und Sarah zwei Filme (Immer diese Radfahrer und eine Schnulze) gleichzeitig geschaut haben. Nach dem Kaffee (15:37 Uhr) bin ich losgefahren, und ca 1:45 Stunden sp\u00e4ter (inklusive Tanken) in Bremerhaven angekommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch ein Weihnachten in der angeblichen Pandemie. 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