{"id":835,"date":"2025-06-13T15:43:06","date_gmt":"2025-06-13T14:43:06","guid":{"rendered":"https:\/\/tollana.d-tor.org\/notes-to-self\/?p=835"},"modified":"2025-06-13T15:43:06","modified_gmt":"2025-06-13T14:43:06","slug":"lausitzring-2025-05-23","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tollana.d-tor.org\/notes-to-self\/?p=835","title":{"rendered":"Lausitzring 2025-05-23"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ankunft<\/h2>\n\n\n\n<p>Wie im Suff geplant, haben wir es tats\u00e4chlich geschafft, unsere Fahrr\u00e4der mitzunehmen. Wir haben uns auf 6 Uhr geeinigt, meine Sachen eingeladen und mein Fahrrad auf den Tr\u00e4ger geschnallt. Obwohl er nicht richtig eingerastet war, sind wir unfallfrei um ca. 12:00 Uhr in Schwarzheide aufgeschlagen. Den blauen Kasten mit dem Schl\u00fcssel f\u00fcr die Unterkunft haben wir zwar nicht gefunden, aber das Tor war offen. Nachdem wir den Wagen abgestellt hatten und ein nicht sehr kaltes Bier tranken, kam auch schon die Dame des Hauses.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem wir uns eingerichtet hatten, machten wir uns mit den Fahrr\u00e4dern auf zum Senftenberger See. Wir sind nicht an der Stra\u00dfe und dem BASF-Werk entlang gefahren, sondern haben die Fahrradstrecke genommen. Und tats\u00e4chlich hatte die angepeilte Lokalit\u00e4t tats\u00e4chlich ge\u00f6ffnet. Auf der Terrasse war es so sch\u00f6n, dass wir fast versackt w\u00e4ren. Aber nach drei Bier haben wir uns aufgerafft, weil wir beide die Runde um den See machen wollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese war allerdings recht unkenntlich ausgeschildert. Irgendwann endeten wir vor einer Pforte, die darauf ausgelegt war, nur Personen durchzulassen. Dazu gab es ein Hinweisschild f\u00fcr Radfahrer, wo man falsch abgebogen sei. Da es dieses Schild \u00fcberhaupt gibt, muss der Logik nach schon irgendwo vorher was schiefgelaufen sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie auch immer, wir haben den richtigen Weg gefunden und unsere Runde gemacht. Insgesamt waren es ungef\u00e4hr 40 Kilometer. Wieder angekommen, haben wir uns zun\u00e4chst ein Bier geg\u00f6nnt, bevor wir <strong>nacheinander<\/strong> geduscht haben, weil wir beide durchgeschwitzt waren. Der Abend war recht kurz, da wir sowohl von der Anreise als auch von Radfahrt ersch\u00f6pft waren. Zwischen 22 und 23 Uhr haben wir uns schlafen gelegt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Samstag<\/h2>\n\n\n\n<p>Da wir schon fr\u00fch schlafen gegangen sind, sind wir ca. 7:00 Uhr schon wieder aufgewacht. Da die Anderen direkt zur Rennstrecke anreisen wollten, weil das erste Rennen bereits f\u00fcr 12:30 angesetzt war, hatten wir einen ganzen Vormittag zu \u00fcberbr\u00fccken. Nach einem kleinen Spaziergang fragten wir uns, was wir machen sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend ich anderweitig besch\u00e4ftigt war, hatte DG erforscht, dass es mit dem Fahrrad \u00fcber Feldwege nur 14 Kilometer bis zur Rennstrecke waren. Anstatt eine Runde im Kreis zu drehen, schlug er vor, mit dem Fahrrad dorthin zu fahren. Ich war sofort Feuer und Flamme. Erstens hatten wir die R\u00e4der genau daf\u00fcr mitgenommen, zweitens sparten wir uns damit gigantische 5 \u20ac f\u00fcr den Parkplatz, und drittens konnte er so auch das ein oder andere Bier an der Rennstrecke genie\u00dfen. Da das Rennen um 12:30 startete, und die anderen die Karten hatten, haben wir beschlossen und verk\u00fcndet, gegen 11:00 Uhr loszufahren. 1,5 Stunden sind zwar sehr gro\u00dfz\u00fcgig f\u00fcr 14 Kilometer, aber wir haben mindestens einmal Verfahren eingerechnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Es hat sich wirklich gelohnt. Die Strecke war wundersch\u00f6n. Nachdem wir aus Schwarzheide raus waren, ging es nur durch die Pampa, oder anders gesagt, durch renaturierten Tagebau. Die Wege waren \u00fcberwiegend geteert, nur einige kurze Abschnitte waren geschottert. Rechts und links Mischwald und mehrere sch\u00f6ne Seen. Allerdings standen etwa alle 100 Meter auch Schilder, dass das Betreten des Waldes verboten war, leider ohne Begr\u00fcndung. Zun\u00e4chst haben wir vermutet, dass es sich um ein ehemaliges Milit\u00e4rgel\u00e4nde handelte, und wussten nicht, ob wir dort \u00fcberhaupt fahren durften. Dem war aber mitnichten so. Da es sich um einen ehemaligen Tagebau handelt, besteht die durchaus reale Gefahr, den Sand mit einem falschen Schritt ins Rutschen zu bringen und darunter begraben zu werden. Eine sehr gut nachzuvollziehende Erkl\u00e4rung, die man f\u00fcr unbedarfte Touristen wie uns vielleicht im Kleingedruckten h\u00e4tte hinterlegen k\u00f6nnen, um das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das Verbot zu f\u00f6rdern. Wie auch immer, wir sind nicht versch\u00fcttet worden, waren um ca. 12:10 Uhr am Eingang und mussten auf die anderen Gehirnakrobaten warten.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die anderen sofort auf die Trib\u00fcne geeilt sind, haben wir uns in aller Ruhe ein Bier geg\u00f6nnt und erst dann mit frischer Verpflegung gefolgt. Das Rennen war f\u00fcr DTM-Verh\u00e4ltnisse spannend. Es gab reichlich \u00dcberholman\u00f6ver und auch ein paar Unf\u00e4lle. Obwohl danach ADAC GT Masters auf dem Programm stand, war zu unserer \u00dcberraschung R\u00fccksturz zur Unterkunft angesagt. Die anderen waren durstig!<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem R\u00fcckweg haben wir uns verfahren und w\u00fcrden wahrscheinlich immer noch durch die Lausitz kreisen, wenn wir nicht auf einen Eingeborenen getroffen w\u00e4ren, der uns erkl\u00e4rte, wo der Bahn\u00fcbergang war, der von der anderen Seite kaum als solcher zu erkennen war. Da die anderen den glorreichen Auftrag hatten einzukaufen, waren wir tats\u00e4chlich fr\u00fcher da, obwohl wir eine Extrarunde gedreht hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit reichlich Bier, Portwein, Mexikaner und Rum versorgt nahm der Nachmittag\/Abend seinen Lauf. Obwohl man nur f\u00fcr uns einen Pavillon aufgebaut hatte, sa\u00dfen wir nur unter dem Carport. Gegen 18:00 Uhr wurde der Grill angeworfen, was auch nottat, da alle eine Grundlage brauchten. Wie immer wurde viel Bl\u00f6dsinn gesabbelt, derweil DG Musik via Mobiltelefon und mobilem Lautsprecher Musik gemacht hat. Als sich ebendieses Mobiltelefon aus unerfindlichen Gr\u00fcnden neu gestiefelt hat, musste es reichlich leiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Besitzer hat so viel Mexikaner intus gehabt, dass er nicht mitgeschnitten hat, dass die PIN der SIM-Karte anstatt der PIN f\u00fcr das Handy gefragt war, so dass schlie\u00dflich die PuK gefragt war. Als ich ihn darauf hingewiesen habe, meinte er, dass der Ger\u00e4t eine Strafe verdient h\u00e4tte, und hat es kurzerhand auf den Boden geworfen und es damit in die ewigen Siliziumjagdgr\u00fcnde geschickt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittlerweile war der Abend soweit fortgeschritten, das H. wie ein Wasserfall geredet hat. Ich habe mehrmals versucht, dazwischen zu kommen, aber es ist mir einfach nicht gelungen. Teilweise hat er auf Leute eingeredet, die gerade in anderen Gespr\u00e4chen vertieft waren. Wie auch immer, zwischen 24:00 und 1:00 Uhr hat sich die Runde langsam aufgel\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sonntag<\/h2>\n\n\n\n<p>Am Sonntag haben wir zusammen mit reichlich Eiern und Aufbackbr\u00f6tchen zusammen gefr\u00fchst\u00fcckt. Da die anderen unbedingt ein LKW-Rennen sehen wollten, sind sie schon fr\u00fch gestartet. Da wir nicht so begierig darauf waren, und auch nicht mit in den Wagen gepasst h\u00e4tten, haben wir bei mehreren gem\u00fctlichen Bier beschlossen, wieder mit dem Rad zu fahren und erst zum Rennen um 12:30 Uhr aufzuschlagen. Obwohl Regen angesagt war, haben wir es drauf ankommen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Mal sind wir mit den R\u00e4dern die Auffahrt hochgefahren und haben sie direkt neben dem Eingang anstatt bei den Motorr\u00e4dern abgestellt. Da wir unsere Karten bereits hatten, musste niemand warten, so dass wir uns auf der Trib\u00fcne getroffen haben. Es gab zwar kein Regenrennen, aber dennoch war es spannend. Wieder reichlich \u00dcberholman\u00f6ver und Unf\u00e4lle. Danach war sofort wieder R\u00fccksturz zur Unterkunft, Saufen und Grillen angesagt.<\/p>\n\n\n\n<p>Einmal falsch abgebogen, konnten wir Radler mit den Autofahrern nicht mithalten, was aber kein Problem war. Da wir den Schl\u00fcssel hatten, wurden wir aufgeregt angefunkt, wann wir denn k\u00e4men, weil sie vom Nachschub abgeschnitten waren. Wir waren nur 10 Minuten entfernt, so dass wir schnell unseren Lieblingsgetr\u00e4nken fr\u00f6nen konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend H. sich um das Grillgut k\u00fcmmerte, wurde auf einem Handy erst F1 und danach irgendwelche Fu\u00dfballspiele geschaut, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Es wurde wieder viel Bl\u00f6dsinn gelabert, so wie es sein soll. Allerdings floss der Alkohol bei einigen Personen nicht ganz so in Str\u00f6men, weil sie am n\u00e4chsten Morgen Autofahren mussten. So ergab es sich, dass die Runde nach und nach immer kleiner wurde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Montag<\/h2>\n\n\n\n<p>Die durchaus reichlichen Reste vom Feste wurden als Fr\u00fchst\u00fcck zubereitet, woran ich nicht teilgenommen habe, weil mir nicht danach zumute war. Nachdem wir die K\u00fcche sauber war, haben wir die Fahrr\u00e4der auf den Gep\u00e4cktr\u00e4ger geladen und uns auf den Weg gemacht. Wahrscheinlich dank der aufgeladenen Batterie haben wir es mit einer vollen Tankf\u00fcllung geschafft, obwohl wir nicht langsam gefahren sind.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ankunft Wie im Suff geplant, haben wir es tats\u00e4chlich geschafft, unsere Fahrr\u00e4der mitzunehmen. Wir haben uns auf 6 Uhr geeinigt, meine Sachen eingeladen und mein Fahrrad auf den Tr\u00e4ger geschnallt. Obwohl er nicht richtig eingerastet war, sind wir unfallfrei um ca. 12:00 Uhr in Schwarzheide aufgeschlagen. 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